Standesamtlich in der Toskana in Italien heiraten - geht das überhaupt? Welche Unterlagen benötigen wir? Was müssen wir vor der Hochzeit erledigen? Müssen wir vorab in die Toskana kommen? Und wie läuft die Trauung eigentlich ab?
Wenn Sie als deutschsprachiges Paar in Italien heiraten möchten, kommen früher oder später einige Fragen auf. Denn eine standesamtliche Hochzeit im Ausland ist zwar, zumindest was Italien und die Toskana betrifft, gut machbar, aber eben doch etwas anders als eine Eheschließung am Wohnort.
Welche Dokumente benötigt werden, welche Formalitäten zu erledigen sind und in welcher Reihenfolge die einzelnen Schritte erfolgen, hängt unter anderem von Ihrer Staatsangehörigkeit, Ihrem Familienstand und dem Standesamt ab, bei dem Sie heiraten möchten.
Wir von ToskanaWeddings beschäftigen uns seit über 20 Jahren mit genau diesen Fragen. Wir kennen die Abläufe der italienischen Standesämter und insbesondere hier in der Toskana, wissen, welche Unterlagen für eine standesamtliche Hochzeit in Italien benötigt werden, und begleiten deutschsprachige Paare bei der Vorbereitung und Durchführung ihrer Trauung.
Dabei gilt allerdings auch: Die verbindlichen Anforderungen legt immer das zuständige italienische Standesamt fest. Wenn Sie uns die Erledigung der standesamtlichen Belange für Ihre Trauung anvertrauen, erläutern wir die konkreten Formalitäten für Ihre persönliche Situation und den Ort, an dem Sie heiraten möchten, deshalb immer im Einzelfall mit Ihnen persönlich.
Die nachfolgenden Informationen sind deshalb rein allgemeiner Art und nicht unbedingt auf jede Situation und jeden Einzelfall anwendbar. Sie basieren zwar auf unseren langjährigen Erfahrungen, wurden sorgfältig zusammengestellt und werden, sobald uns Neuerungen oder Änderungen bekannt werden, ohne ausdrücklichen Hinweis, aktualisiert. Dennoch erheben sie weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Richtigkeit. Eventuelle Irrtümer behalten wir uns vor, weshalb jede Haftung unsererseits ausgeschlossen ist.
Die gute Nachricht zuerst: Eine standesamtliche Hochzeit in Italien ist für ausländische Paare grundsätzlich möglich. Sie müssen dafür nicht in Italien wohnen.
Allerdings gibt es einige Formalitäten, die vor der Trauung erledigt werden müssen. Dazu gehören die Beschaffung der erforderlichen Dokumente im Heimatland, deren Prüfung und gegebenenfalls Übersetzung oder Beglaubigung sowie die Abstimmung mit dem italienischen Standesamt.
Gerade bei einer Hochzeit im Ausland ist es deshalb sinnvoll, nicht nur den Hochzeitstag selbst im Blick zu haben, sondern den gesamten Ablauf von Anfang an zu planen.
Grundsätzlich können auch ausländische Paare in Italien standesamtlich heiraten. Welche Voraussetzungen im Einzelnen gelten, hängt jedoch von Ihrer Staatsangehörigkeit und Ihrer persönlichen Situation ab.
Für deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger spielt beispielsweise das sogenannte Ehefähigkeitszeugnis eine wichtige Rolle. Es wird vom zuständigen heimatlichen Standesamt ausgestellt und bescheinigt, dass nach dem Heimatrecht keine bekannten Ehehindernisse bestehen.
Eine in Italien geschlossene Ehe wird grundsätzlich auch im deutschen Rechtsbereich wirksam. Entscheidend ist dabei unter anderem, dass die materiell-rechtlichen Voraussetzungen für die Eheschließung nach dem jeweiligen Heimatrecht vorlagen und die Form der Eheschließung nach dem Ortsrecht des Eheschließungsortes eingehalten wurde.
Eine zusätzliche Registrierung der in Italien geschlossenen Ehe beim deutschen Standesamt ist grundsätzlich nicht vorgeschrieben. Deutsche Ehegatten können die im Ausland geschlossene Ehe jedoch auf Antrag im deutschen Eheregister nachbeurkunden lassen.
Auch wenn Sie Österreicher oder Schweizer sind, wird Ihre in Italien geschlossene Ehe grundsätzlich in Ihrem Heimatstaat anerkannt.
Österreichische Staatsbürger sind allerdings verpflichtet, den Heimatbehörden im Ausland erfolgte Personenstandsänderungen mitzuteilen und auch schweizer Staatbürger und Personen, die in der Schweiz wohnhaft und meldepflichtig sind, müssen eine im Ausland erfolgte Eheschließung im Zivilstandsregister eintragen lassen.
Da die konkrete Situation von Ihrer Staatsangehörigkeit und Ihren persönlichen Verhältnissen abhängt, sollten Sie bei rechtlichen Fragen zusätzlich das für Sie zuständige Standesamt in Deutschland beziehungsweise die in Ihrem Heimatstaat zuständige Behörde fragen.
Vielleicht haben Sie bereits einen bestimmten Ort vor Augen. Vielleicht wissen Sie auch nur: "Wir möchten irgendwo in der Toskana heiraten."
Beides ist völlig in Ordnung.
Standesamtliche Trauungen sind in der Toskana generell in allen Gemeinden möglich. Das gilt sowohl für die bekannten Städte wie beispielsweise Florenz und Siena bis zu kleineren Gemeinden, die außerhalb Italiens kaum jemand kennt, was aber nicht heißt, dass sie sich nicht als Ihre Traumlocation erweisen könnten.
Das hängt davon ab, wo Sie Ihre Trauung wünschen und welche Möglichkeiten die jeweilige Gemeinde anbietet.
Wir organisieren, betreuen und begleiten standesamtliche Hochzeiten generell bei jedem Standesamt, bei dem Trauungen ausländischer Paare möglich sind, also nicht nur in Florenz, sondern unter anderem beispielsweise auch in Siena, San Gimignano, Certaldo, Volterra, im Chianti, im Val d'Orcia, in der Maremma, in Lucca sowie an der toskanischen Küste - und in zahlreichen weiteren Orten.
Einige Standesämter und Trauorte, an denen wir Sie gerne begleiten, finden Sie auf unserer Seite Standesämter und besondere Trauorte in der Toskana.
Im Rahmen der Möglichkeiten der jeweiligen Gemeinde - ja. Aber Sie sind ja keineswegs an ein bestimmtes Standesamt gebunden.
Wir schauen gemeinsam mit Ihnen, welcher Ort zu Ihren Vorstellungen passt, welche Örtlichkeiten dort für die Trauungszeremonie zur Verfügung stehen und welche organisatorischen Voraussetzungen gelten.
Denn bei einer Hochzeit in der Toskana geht es schließlich nicht nur darum, wo man heiraten darf, sondern auch darum, wo man gerne heiraten möchte.
Das ist wahrscheinlich die Frage, die Paare am häufigsten stellen.
Eine allgemeingültige Liste, die für jedes Paar gleichermaßen gilt, gibt es allerdings nicht.
Welche Unterlagen benötigt werden, hängt unter anderem von Ihrer Staatsangehörigkeit, Ihrem Familienstand und anderen Anforderungen ab.
Bei deutschen, österreichischen und schweizer Staatsangehörigen gehört in der Regel das Ehefähigkeitszeugnis zu den wichtigen Dokumenten. Welche weiteren Unterlagen benötigt werden, klären wir im Einzelfall anhand Ihrer persönlichen Situation mit Ihnen.
Je nach dem können beispielsweise Geburtsurkunden oder Nachweise über einen früheren Familienstand relevant sein.
Bei Paaren mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit oder bei geschiedenen beziehungsweise verwitweten Personen können zusätzliche Anforderungen hinzukommen.
Deshalb erstellen wir nicht einfach eine allgemeine Checkliste, sondern klären die für Ihre konkrete Hochzeit erforderlichen Unterlagen individuell mit Ihnen.
Das Ehefähigkeitszeugnis für deutsche, österreichische oder schweizer Staatsangehörige wird beispielsweise in der Regel von dem für Ihren Wohnort zuständigen Standesamt ausgestellt.
Wegen weiterer Unterlagen müssen Sie sich u. U. an andere Stellen wenden.
Wir erläutern Ihnen auf alle Fälle anhand Ihrer persönlichen Situation, an welche Behörden Sie sich wenden müssen.
Auch hier gibt es keine pauschale Antwort für jedes Dokument und jede Urkunde.
Einige Urkunden müssen zum Zeitpunkt der Vorlage aktuell sein oder dürfen nur ein bestimmtes Alter haben. Welche Fristen im konkreten Fall gelten, klären wir deshalb im Einzelfall mit Ihnen persönlich.
Um unnötige zusätzliche Laufereien zu vermeiden, ist es deshalb nicht ratsam einfach auf eigene Faust irgendwann schon einmal irgendwelche Urkunden zu beantragen.
Ob eine Übersetzung erforderlich ist und in welcher Form sie akzeptiert wird, hängt vom jeweiligen Dokument und den Vorgaben des zuständigen Standesamtes ab.
Auch bei Fragen zu Beglaubigungen, Legalisation oder Apostille sollte man nicht einfach von den Anforderungen eines anderen Standesamtes ausgehen. Auch das Auswärtige Amt empfiehlt ausdrücklich, die Anforderungen der ausländischen Stelle im konkreten Fall zu klären.
Das lässt sich ebenfalls nicht pauschal für alle Dokumente beantworten.
Gerade deshalb ist es wichtig, die Unterlagen nicht einfach auf eigene Faust zusammenzustellen, sondern zunächst zu klären, welches Dokument in welcher Form und für welches Standesamt benötigt wird.
Das kann Ihnen einiges an unnötigem Papierkram ersparen.
Nein.
Ein deutsches Paar, ein deutsch-österreichisches Paar oder ein Paar, bei dem nur einer der beiden Partner deutscher Staatsangehöriger ist, muss beispielsweise u. U. unterschiedliche Anforderungen erfüllen.
Auch frühere Ehen, unterschiedliche Wohnsitze oder besondere persönliche Konstellationen können eine Rolle spielen.
Bei deutschen, österreichischen und schweizer Staatsangehörigen kommt beispielsweise das Münchner Übereinkommen vom 5. September 1980 über das Ehefähigkeitszeugnis ins Spiel.
Die Liste der erforderlichen Unterlagen stellen wir für unsere Brautpaare deshalb individuell anhand der konkreten Situation in Abstimmung mit dem zuständigen italienischen Standesamt zusammen.
Wenn Sie in Italien heiraten möchten, beginnt die Hochzeit organisatorisch nicht erst mit Ihrer Ankunft in der Toskana.
Ein Teil der Erledigungen erfolgt bereits zu Hause.
Welche Unterlagen Sie zuhause in Deutschland beziehungsweise Österreich oder der Schweiz beantragen oder beschaffen müssen, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.
Bei deutschen wie auch bei schweizer und österreichischen Staatsangehörigen gehört dazu insbesondere die Beantragung des Ehefähigkeitszeugnisses beim zuständigen deutschen Standesamt. Darüber hinaus müssen in der Regel weitere Urkunden beschafft werden, was wir, wie gesagt, individuell anhand Ihrer jeweiligen Situation klären.
Alle Unterlagen müssen Ihnen danach rechtzeitig vorliegen, damit wir diese in Abstimmung mit dem Standesamt, bei dem Ihre Trauung in der Toskana stattfinden soll, prüfen können.
Andererseits müssen natürlich Gültigkeitsfristen, die u. U. für die jeweiligen Dokumente gelten, berücksichtigt werden.
Je früher, desto entspannter.
Das bedeutet nicht, dass Sie ein Jahr vor der Hochzeit sämtliche Unterlagen auf dem Tisch haben müssen. Aber eine standesamtliche Hochzeit im Ausland sollte man auch nicht erst wenige Wochen vorher zu organisieren beginnen.
Wir empfehlen, sich frühzeitig für einen Trauort zu entscheiden und anschließend mit uns zu klären, welche Unterlagen benötigt werden und welche Fristen zu beachten sind.
So bleibt auch dann genügend Zeit, falls wirklich ein Dokument neu beantragt, ergänzt oder in einer bestimmten Form vorgelegt werden muss.
In aller Regel ist vor der eigentlichen Trauung noch ein Standesamtstermin erforderlich, zu dem Sie persönlich erscheinen müssen.
Vor der eigentlichen Trauung gibt es einen Termin beim Standesamt, bei dem die letzten Formalitäten erledigt und die erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden.
Wie dieser Termin genau abläuft beziehungsweise wann Ihre Anwesenheit erforderlich ist, hängt vom zuständigen Standesamt ab.
Auch das hängt vom jeweiligen Standesamt ab.
Deshalb gehört zu unserer Vorbereitung nicht nur, dass wir Sie bei der Beschaffung der Unterlagen beraten, sondern auch die Abstimmung der einzelnen Termine und Schritte mit dem Standesamt.
Normalerweise nicht. Das gilt zumindest für den Fall, dass Sie uns die standesamtlichen Erledigungen für Ihre Trauung anvertraut haben.
Aufgrund unserer Vorgehensweise können wir diesen Termin in der Regel so organisieren, dass er mit Ihrem Aufenthalt vor der Hochzeit verbunden werden kann.
Alle Einzelheiten klären wir natürlich im Vorfeld mit Ihnen.
Neben den Formalitäten gibt es zwei Fragen, die bei deutschsprachigen Paaren besonders häufig auftauchen.
Ja, in Italien sind für eine standesamtliche Trauung zwei volljährige Trauzeugen erforderlich. Diese Trauzeugen können übrigens auch mit Ihnen verwandt sein.
Auch wenn Sie Ihre Hochzeit in der Toskana gerne ganz für sich haben möchten, kann bei einer standesamtlichen Trauung in Italien von Rechts wegen nicht von Trauzeugen abgesehen werden.
Weder die Standesämter noch wir haben die Möglichkeit, Ihnen Trauzeugen zu stellen.
Aber unser Rat ist ohnehin: Betrauen Sie zwei liebe Freunde oder gute Bekannte, die Ihnen etwas bedeuten, mit diesem Amt. So gestalten Sie Ihre "Hochzeit zu zweit" erfahrungsgemäß letztlich viel romantischer, als wenn bei Ihrer Trauungszeremonie völlig fremde Trauzeugen neben Ihnen stünden.
Sofern nicht alle Personen, die bei der Eheschließung mitwirken, also Sie und Ihre beiden Trauzeugen, sicher die italienische Sprache beherrschen, bestehen alle uns bekannten Standesämter in der Toskana darauf, dass ein Dolmetscher anwesend ist, der übrigens vereidigt sein muss.
Das gilt sowohl für die eigentliche Trauungszeremonie wie auch für den Termin für die Erledigung der abschließenden Formalitäten im Vorfeld.
Bei einer standesamtlichen Eheschließung geht es schließlich nicht nur darum, den allgemeinen Sinn eines Gesprächs zu verstehen. Die Erklärungen des Standesbeamten, rechtlich relevante Formulierungen sowie Ihre eigenen Erklärungen und Antworten müssen nich nur für Sie, sondern auch den Zelebranten, also den Standesbeamten, eindeutig verständlich sein.
Auch falls beispielsweise einer Ihrer Gäste bereits etwas Italienisch spricht oder versteht und sich anbietet, für Sie zu übersetzen, empfehlen wir bei einer standesamtlichen Trauung nicht auf einen professionellen Dolmetscher zu verzichten.
Auch ein italienischer Freund, der deutsch spricht, ist, wenn er nicht eine gewisse Routine mit zweisprachigen Trauungen hat, nicht die ideale Lösung.
Bei einer Eheschließung kommt es nicht nur auf Genauigkeit an, weshalb der Dolmetscher ja auch vereidigt sein muss. Zugleich soll auch der Ablauf möglichst natürlich bleiben. Es geht also nicht allein um die Sprache, sondern auch um Erfahrung mit dieser ganz besonderen Art des Dolmetschens.
Als erfahrene deutschsprachige Hochzeitsdolmetscher kennen wir die Abläufe solcher Trauungen und wissen, wann und wie die Verdolmetschung sinnvoll eingesetzt wird.
So wird der Dolmetscher nicht zum Fremdkörper in Ihrer Zeremonie, sondern unterstützt Sie und den Standesbeamten dabei, wirklich zu verstehen, was gesagt wird - und hilft Ihnen den Moment entspannt zu erleben.
Der eigentliche Hochzeitstag ist glücklicherweise deutlich einfacher als die Vorbereitung vermuten lässt.
Sie kommen zum vereinbarten Zeitpunkt zum Ort der Trauung, werden vom Standesbeamten empfangen und mit Unterstützung Ihres Dolmetschers durch die Zeremonie geführt.
Der prinzipielle Ablauf richtet sich auch in Italien nach den für die standesamtliche Trauung maßgeblichen gesetzlichen Vorgaben.
Typischerweise werden die gesetzlich vorgesehenen Erklärungen und Fragen des Standesbeamten vorgenommen, die Eheschließung wird erklärt und anschließend entsprechend beurkundet.
Bei einer zweisprachigen Trauung übernimmt der Dolmetscher natürlich die erforderliche Verdolmetschung.
Auch die Dauer der Trauungszeremonie hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem auch von Ihren eigenen Wünschen: Möglicherweise legen Sie ja Wert darauf, ein persönliches Eheversprechen in die Zeremonie einzubauen oder einem Ihrer Hochzeitsgäste Gelegenheit für eine kurze persönliche Rede zu geben.
Eine standesamtliche Trauung ist in Italien in der Regel keine stundenlange Zeremonie. Gerade deshalb bleibt anschließend genügend Raum für das, worauf es Ihnen wahrscheinlich besonders ankommt: Ihren Hochzeitstag gemeinsam zu genießen.
Der Dolmetscher übersetzt nicht einfach jedes Wort mechanisch.
Bei einer standesamtlichen Trauung sorgt er dafür, dass die Beteiligten den wesentlichen Inhalt und die rechtlich relevanten Erklärungen verstehen und sich selbst entsprechend äußern können.
Als erfahrene Hochzeitsdolmetscher begleiten wir Sie dabei persönlich und kennen die besonderen Abläufe italienischer standesamtlicher Trauungen.
Nach der Trauung wird die Eheschließung in Italien entsprechend den dort geltenden personenstandsrechtlichen Vorschriften beurkundet.
Nachdem das zuständige italienische Standesamt Ihre Eheschließung registriert hat, können Ihnen die Urkunden ausgestellt werden, die belegen, dass Sie verheiratet sind.
Bei ausländischen Paaren empfiehlt sich im Normalfall die Ausstellung internationaler, mehrsprachiger Urkunden beziehungsweise Bescheinigungen. Diese werden, aufgrund entsprechender zwischenstaatlicher Vereinbarungen, zumindest von den deutschen beziehungsweise österreichischen oder schweizer Standesämtern anerkannt. Übersetzungen oder Beglaubigungen sind in diesen Fällen in der Regel nicht erforderlich.
Nein, eine Nachbeurkundung im deutschen Eheregister ist grundsätzlich nicht vorgeschrieben.
Sie können als deutsche Staatsangehörige die im Ausland geschlossene Ehe jedoch auf Antrag beim zuständigen deutschen Standesamt nachbeurkunden lassen. Das kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein.
Ja, in der Schweiz und Österreich gelten dahingehend andere Regeln als in Deutschland.
Österreichische Staatsangehörige sind generell verpflichtet, im Ausland erfolgte Personenstandsänderungen dem Melderegister mitzuteilen. Hierzu zählt auch eine Heirat, die in der Toskana oder anderswo in Italien erfolgt ist.
Auch schweizer Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz in der Schweiz müssen, eine im Ausland geschlossene Ehe im Personenstandsregister eintragen lassen.
Wegen verbindlicher Informationen, der genauen Verfahrensweise und eventueller Fristen sollten Sie sich auf alle Fälle bei Ihren zuständigen Heimatbehörden erkundigen.
Die Frage des Familiennamens richtet sich nach den jeweiligen gesetzlichen Regelungen und Ihrer persönlichen Situation.
Eine Eheschließung in Italien bedeutet jedenfalls nicht automatisch, dass Sie einen bestimmten gemeinsamen Familiennamen führen. Für die konkrete Namensführung und gegebenenfalls erforderliche oder mögliche Namenserklärungen sollten Sie sich an das für Sie im Heimatstaat zuständige Standesamt wenden.
Die Kosten für eine standesamtliche Trauung in Italien beziehungsweise in der Toskana sind bei weitem nicht überall gleich.
Je nach Gemeinde, Trauort und Termin können ganz unterschiedliche Gebühren anfallen.
Die im Einzelfall zutreffenden aktuellen Gebühren nennen wir Ihnen selbstverständlich spätestens im Zuge der Wahl des Standesamts, sofern Sie uns die Vorbereitung Ihrer Trauung anvertrauen möchten.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen den Gebühren für die standesamtliche Trauung und den Gesamtkosten einer Hochzeit in der Toskana. Die sind ein eigenes Thema.
Wenn Sie wissen möchten, welche Faktoren die Gesamtkosten einer Hochzeit beeinflussen und wie Sie Ihre Hochzeit individuell planen können, haben wir dafür eine eigene Seite zusammengestellt: Was kostet eine Hochzeit in der Toskana?
Natürlich können Sie versuchen, die Organisation Ihrer standesamtlichen Hochzeit selbst zu übernehmen.
Sie können das gewünschte Standesamt kontaktieren, Termine vereinbaren, Unterlagen beschaffen und die einzelnen Schritte miteinander koordinieren.
Die Frage ist eher: Macht es Sinn, dass Sie versuchen das alles selbst zu übernehmen?
Gerade wenn Sie nicht in Italien leben und nicht sicher Italienisch sprechen und mit dem Ablauf der erforderlichen italienischen standesamtlichen Formalitäten und Prozeduren selbst nicht so gut vertraut sind, dass Ihnen eventuelle Ungereimtheiten auffallen, damit Sie nachhaken und entsprechend reagieren können, kann die Kommunikation und Abwicklung mit einem italienischen Standesamt schnell aufwendiger und herausfordernder werden, als man zunächst denkt.
Und zu guter Letzt benötigen Sie dann auch noch einen Dolmetscher für Ihre standesamtliche Trauung und den vorherigen Standesamtstermin.
Ja, selbstverständlich.
Wenn Sie möchten, dass jemand den gesamten Kontakt mit dem Standesamt übernimmt und Sie bis zu Ihrer Trauung durch die einzelnen Schritte begleitet, können wir die komplette Abwicklung für Sie organisieren.
Detailliertere Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite Vorbereitung und Begleitung der standesamtlichen Hochzeit in der Toskana.
Vorbereitung und Begleitung der standesamtlichen Hochzeit in der Toskana
Natürlich, eine Hochzeit in der Toskana besteht schließlich nicht nur aus Formalitäten, Terminen und Urkunden.
Weitere Informationen zu unseren Möglichkeiten finden Sie auf unserer Seite Hochzeit in der Toskana planen und organisieren.
Hochzeit in der Toskana planen und organisieren
Die Toskana bietet eine erstaunliche Vielfalt an Möglichkeiten für eine standesamtliche Hochzeit.
Sie können beispielsweise in der Zentraltoskana in Florenz, Siena oder im Chianti und in historischen Orten wie San Gimignano, Certaldo oder Volterra oder in der südlichen Toskana im Val d'Orcia oder in der Maremma oder in Lucca oder an der toskanischen Küste der Versilia im Nordwesten der Toskana heiraten.
Und auch kleinere Gemeinden, die in Reiseführern kaum erwähnt werden, können interessante Möglichkeiten bieten.
Wir leben seit über 20 Jahren in der Toskana und kennen viele dieser Orte nicht nur aus dem Internet, sondern aus eigener Erfahrung und von zahlreichen betreuten Hochzeiten.
Einige Anregungen zu Standesämtern und besonderen Trauorten finden Sie hier:
Standesamtlich heiraten in der Toskana - Standesämter und Trauorte
Dann müssen Sie nicht schon zu Beginn auf jede Frage eine Antwort haben.
Vielleicht wissen Sie bereits, dass es Siena sein soll. Vielleicht träumen Sie von Lucca oder von Florenz. Vielleicht möchten Sie irgendwo mitten in der toskanischen Landschaft heiraten und suchen erst noch nach dem passenden Ort.
Und vielleicht haben Sie vor allem eine Frage:
Ist das, was wir uns vorstellen, überhaupt machbar?
Genau dort können wir ansetzen.
Wir besprechen mit Ihnen Ihre Vorstellungen, klären, welcher Ort für Ihre Trauung infrage kommt, stimmen die notwendigen Formalitäten mit dem Standesamt ab und begleiten Sie - wenn Sie möchten - bis zu Ihrer standesamtlichen Trauung persönlich vor Ort.
Seit über 20 Jahren unterstützen wir deutschsprachige Paare bei Hochzeiten in der Toskana.
Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre eigene Hochzeit in der Toskana organisiert werden kann, sprechen Sie uns einfach an.
Erzählen Sie uns, wie Sie sich Ihre Hochzeit vorstellen!